Thomas Bremer:Meine Meinung zu den Canada Gold Trust Gesellschafterversammlungen in Stuttgart

Zunächst einmal ist es sicherlich nicht leicht, eine solche Veranstaltung zu organisieren, aber das war dann gestern doch ein wenig „schwäbisch rustikal“. Allein die Akkreditierung der Gesellschafter hat soviel Zeit in Anspruch genommen, dass die Veranstaltung mit einer zeitlichen Verspätung von einer Stunde begann. Das hätte man sicherlich auch einfacher lösen können. Entweder einen weiteren Akkreditierungstisch (es war nur einer vorhanden), oder aber das Ganze mit Barcodes schon bei der Einladung gekennzeichnet, dann abgescannt und fertig wäre die Chose gewesen. Bei einem Unternehmen wie XOLARIS, was ja mehrere Tausend Anleger verwaltet, sollte sich solch eine Investition dann auch lohnen. Das aber nur am Rande, und nur deshalb erwähnt, weil Versammlungsleiter Rechtsanwalt Herbst dann krampfhaft versuchte, die Stunde wieder hereinzuholen, sehr zum Unmut der anwesenden Gesellschafter. Überhaupt muss man in den nächsten Wochen einmal die Rolle von Rechtsanwalt Herbst hinterfragen, ob es da nicht die eine oder andere Interessenkollision gibt mit den Mandaten. Wir gehen zunächst einmal davon aus, „der weiss, was er tut“.  Meine Meinung ist, dass viele der Gesellschafter gar nicht so richtig verstanden haben, was sie da gestern eigentlich beschlossen haben. Es ging um den Austausch der Komplementärin bei den einzelnen Fonds, was dann auch beschlossen wurde. Wie man das erklärt hat, fand ich dann schon am Rande des Erträglichen. Zunächst einmal der neue Komplementär, ein Rechtsanwalt Döring, ist kein GUTMENSCH, der das für Gotteslohn tut bzw. von Herrn Brenneisen, Herrn Klaile, Herrn Donhuysen, Herrn Prasch, Herrn Schmolinski oder Herrn Schulz bezahlt wird. Der bekommt richtige echte Kohle dafür liebe Anleger, auch wenn derzeit kein Geld für ihn da ist. Was denken sie denn, was seine erste Amtshandlung sein wird? Ganz klar, er versendet einen Brief an Sie, wo er Geld von Ihnen fordert, um seine Tätigkeit durchführen zu können, und Sie haben den ja gewählt und damit beauftragt. Das war nur in einer Veranstaltung gestern eine ganz kleine Randbemerkung von Herrn Rechtsanwalt Herbst. Um eine Zahlung werden Sie da nicht herumkommen, o h n e  zu wissen, ob Herr Döring wirklich einen Nutzen für Sie haben wird. Anmerken will ich aber auch, dass, wenn die Fonds in Insolvenz gehen, der Insolvenzverwalter Sie auch anschreiben wird und Sie auffordert, die erhaltenen Zinszahlungen (Ausschüttungen) an ihn zurück zu bezahlen. Seine Chancen, dass zu erreichen, würde ich mal als sehr gut ansehen, denn das Geld wurde nicht aus wirtschaftlichen Erträgen an die Anleger bezahlt, sondern aus dem eingeworbenen Kapital der Anleger. Man könnte da auch mal das Wort Schneeball andenken. Warum der Treuhänder hier nicht gesagt hat, „zahle ich nicht aus“ mit Hinweis auf das Prospekt in der Vergangenheit, nun auch das wird zu klären sein. Jetzt, wo das Ding im Arsch ist, hat man natürlich alles schon vorher gewusst, aber warum haben die denn nichts getan? Die wussten doch, dass das Geld nicht erwirtschaftet war, was es hätte sein müssen, um es auszuzahlen, so ein verärgerter Anleger in Stuttgart der neben mir in der Versammlung saß. Widersprechen will ich ihm da nicht. In die Höhle des Löwen gewagt hatten sich auch Sven Donhuysen, Peter Prasch und Olaf Schulz von Henning Goldmines. Nicht Vorort war Jörg Schmolinski, der sich derzeit wohl in Dubai aufhalten soll. Gemunkelt wurde auf der Versammlung, „dass die Staatsanwaltschaft in München Jörg Schmolinski als Beschuldigten führe, so Sven Donhuysen in einer Aussage auf der Gesellschafterversammlung. Er sei zu dem Vorgang ifp AG und Euro Grund Invest einige Stunden von der Staatsanwaltschaft in München befragt worden. Der Grad vom Zeugen zum Beschuldigten kann manchmal sehr schmal sein, das wird auch Herr Donhuysen wissen. Trotzdem meine Herren auch meinen Respekt, das Sie sich dahin getraut haben, kenne ich von anderen Veranstaltungen bei anderen Fonds nicht, dass die, die es verbockt haben, dann auch zum großen Teil da sind. Rege beteiligt an der gesamten Diskussion hat sich auch Jürgen Peter Müller von der Interessengemeinschaft Canada Gold Trust, da hätte so mancher Kritiker mal sehen können, das Herr Müller etwas von dem Ganzen versteht und keine „Schaufensterpuppe“ ist. Nun es gibt eben Journalisten, die schauen sich solche Veranstaltungen auch mal Vorort an, und es gibt wieder  andere Journalisten, die machen dann nur Recherche am Telefon. So kommt man dann oft nur zu drittklassigen Informationen. Das aber nur so am Rande. Lässt man das alles von gestern einmal „setzen“, dann war das nicht mehr als eine Pflichtveranstaltung des Treuhänders, was er tun musste, um selber da nicht in Versäumnisse zu geraten. In diesem Bezug völlig ok. Geht man aber mal zu den Chancen, dass die Fonds gerettet werden können, sage ich NEIN. Ich wage die Behauptung, alle Fonds werden über kurz oder lang in Insolvenz gehen sogar müssen, wenn keine Liquidität mehr vorhanden ist. Auch das ganze Gerede von irgendwelchen Investoren ist aus meiner Sicht „bullshit“ lieber Herr Schulz von Henning Goldmines. Erklär mir als Dummen mal, warum ein Investor nicht warten sollte, bis es bei Henning Goldmines „kracht“ und kauft sich dann da vom Insolvenzverwalter die Reste? Dann muss er doch an die lieben netten deutschen Anleger nichts bezahlen, also ganz easy für ihn. Nochmals meine Herren von Henning Goldmines genau so wenig wie Sie GUTMENSCHEN waren, gibt es Investoren, wo draufsteht „Sponso for CGT I II III usw“., oder glauben Sie wirklich daran? Das hat aber dann nur noch etwas mit „die Hoffnung stirbt zuletzt“ zu tun, mit der Realität gar nichts. Kommen wir aber doch auch mal zum Sinn einer Fortführung der Henning Goldmines, unterstellt, es würde einen Investor geben. Haben Sie sich dann schon mal ausgerechnet, wie viel Gold der fördern müsste, um das Sie ihr Geld wiederbekommen? Vielleicht rechne ich ja falsch, dann bitte ich um Hinweise. Also, Olaf Schulz sagte, dass der Investor den Anlegern von allem gefördertem Gold 25% abgeben soll/muss. Im Feuer liegen derzeit runde 60 Millionen mit Zinse usw. Es müsste als für 240 Millionen Euro mindestens Gold gefördert werden, grob gerechnet, um dass die Anleger ihr Geld wiederbekommen könnten. Bei einem Preis von 11200 Euro die Unze somit als 200.000 Uncen. Geben das die Claims überhaupt als Ertrag her. Fragen an Dr. Rüdiger Schwarz den zuständigen Geologen, der das ja alles kennt und wissen müsste. Ich weiss ja, dass er diesen Blog mittlerweile liest, also vielleicht bekommen wir ja dazu eine Antwort. Wäre toll. Die Frage ist aber doch, „was passiert eigentlich, wenn Henning Goldmines in Insolvenz geht?“ Dann ist man als Gläubiger möglicherweise in einer besseren Position, da haben Sie recht Herr Rechtsanwalt Herbst, aber was bringt Ihnen das, wenn alle Verträge zu den Claims dann gar nicht mehr existent sind, denn diese beinhalten ja Heimfallklauseln für den Vertragspartner zu den Claims, wenn das Unternehmen Henning Goldmines seine vertraglichen Verpflichtungen nicht erfüllt bzw. in Insolvenz geht, und dann? Interessant war auch einmal zu hören, dass 39 Millionen nach Kanada geflossen sind, um dort investiert zu werden, aber rund 48 Millionen eingesammelt wurden. War die Differenz dann Vertriebskosten? Auch die Aufstellung, „was dann so mit dem Geld passiert ist, was die Anleger überwiesen haben“, war aus meiner Einschätzung her, eine reine Lügendokumentation von Olaf Schulz. Würde das alles so stimmen, dann gäbe es ja gar keine veruntreuten Gelder! Prima wenn dem so wäre Herr Schulz, aber wir beide wissen, dass das nicht stimmt. Erstaunlich auch, dass es da nochmals eine Position „Vertrieb“ gab mit 4 Millionen Euro zusätzlich zu den genannten Millionen. Es mag sich jeder selber ausrechnen, wo wir dann von den Vertriebskosten her liegen. Unglaublich!!! Rechnet man dann noch den einen oder anderen Goldbarren, den so mancher Vertriebsmitarbeiter als Anerkennung in der Vergangenheit bekommen hat, wenn wir die Korrespondenz zwischen Manfred Brenneisen und der HGM so richtig interpretieren, dann war das schon etwas, was mit dem Prospekt wenig zu tun haben dürfte. Für Manfred Brenneisen dürfte das Jahr 2015 ein sehr unangenehmes Jahr werden, denn so mancher Anlegerschutzanwalt wird sich natürlich auf ihn „stürzen“, denn bei ihm ist ja was zu holen. Bei den Personen von Henning Goldmine weiss man das ja nicht. Es war ein interessanter Tag für uns, mit Dingen, die uns noch öfter beschäftigen werden.

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