Sören Patzig – mit System zum Millionär – aber um welchen Preis?

Diese Schlagzeile “Mit System zum Millionär” finden wir im Internet, wenn wir nach dem Namen “Sören Patzig” googeln. In der Tat, es dürfte keine Falschbehauptung sein, wenn man behauptet, die Famile Patzig ist mit Vertrieb wohlhabend geworden. Neben Familienmitgliedern stehen Sören Patzig dabei Stefan Granel und Martin Ruske zur Seite. Granel kümmert sich um die Vertriebsfront und Martin Ruske so mehr um das “back Office”. Gerade mit Martin Ruske hat Sören Patzig sicherlich auch eine Person gefunden, die sehr loyal ihm gegenüber ist. Mit anderen Weggefährten aus einem Konzern ist Sören Patzig das nicht gelungen. Zum Ende des vorigen Jahre hat er gleich 2 Stützen des Unternehmens Prismalife aus Liechtenstein verloren; Markus Brugger und Holger Roth. Beide haben dann zum 1. Januar 2015 die Fronten gewechselt, sind zur Liechtenstein Life Assurance gewechselt. Machtmensch Patzig wird das gar nicht gefallen haben. Seine ganze Unternehmensstruktur hat Sören Patzig dabei in der Onesty Group in Österreich konzentriert. Das wohl auch aus steuerlichen Gründen. Nun, ein Unternehmen, was in Deutschland sein Geld verdient, sollte auch in Deutschland dann alle seine Steuern bezahlen. Aus steuerlichen Gründen in ein anderes Land zu gehen, macht dann bei seinen Kunden nicht unbedingt einen guten Eindruck. Nun, auch das ist die Entscheidung von Sören Patzig und seinen Partnern.

In der Vergangenheit haben wir gerne und oft über das Unternehmen “Prismalife” berichtet, denn Prismalife, geführt damals noch von Markus Brugger  und Holger Roth, waren damals so etwas wie die Garanten für ein sauberes und kompetentes Versicherungsunternehmen, das hilft, das Thema “Honorarberatung” im deutschen Markt durchzusetzen. Hierzu gab es damals die sehr umstrittene Kostenausgleichsvereinbarung.

Es gab somit auf der einen Seite eine Nettopolice aus dem Hause Prismalife und auf der anderen Seite eine Vergütungs-Vereinbarung zwischen dem Vertrieb und dem Kunden. Diese wurden oft von Mitarbeitern der AfA AG aus Cottbus abgeschlossen, denn die AfA AG war und ist der Hauptvertrieb des Unternehmens Prismalife aus Liechtenstein.

Seit Januar 2015 hat das Unternehmen Prismalife nun eine neue  Geschäftsführung. Gerne hätten wir diese einmal kennengelernt. Eine erste Terminvereinbarung mit dem neuen Vorstand scheiterte leider kurzfristig, weil der Vorstand keine Zeit hatte.

Größte “Cash cow” im Unternehmen Patzig ist sicherlich die AfA AG aus Cottbus. Die AfA AG dürfte der größte verbliebene Strukturvertrieb in Deutschland sein. Die AfA AG wiederum steht seit Jahren immer wieder in der öffentlichen Kritik ob ihrer Vertriebsmethoden. Hier insbesondere in der Kritik der Verbraucherzentralen und des MDR. Strukturvertrieb hat generell keinen guten Ruf; hohe Provisionen, wenig Nutzen für den Kunden. Das alles gilt nicht nur für die AfA AG. Nur ein Vertrieb der Größe der AfA AG bietet hier natürlich viele Angriffspunkte für Verbraucherschützer und das Fernsehen MDR. Auch auf unserer Plattform ist die Meinung der User über die Kommentarfunktion, überwiegend nicht positiv, aber auch das ist sicherlich keine objektive Sachdarstellung. Trotzdem, es zeigt eine Tendenz. Vielleicht hat sich ja das Vertriebsmodell von Sören Patzig und seinen Gefolgsleuten längst überholt. Vielleicht müssen auch Sören Patzig und seine Gefolgsleute einfach einmal umdenken. Auch die Reduzierung von Provisionen von Versicherungsgesellschaften könnten hier ein Grund sein, wobei das für Sören Patzig ja ganz einfach ist, nachdem er doch 2 eigene Versicherungsmarken besitzt. Prismalife und Cardealife. (Anmerkung: Cardea.life ist nur eine Marke). Wo der Gewinn da gemacht wird, dürfte ihm wurscht sein. Irgendwie bleibt es doch in der Familie, in der Unternehmensfamilie.

 

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