Solar Espana

Es war das über einen langen Zeitraum in ganz Europa das Ökoinvestment schlechthin, wurden von vielen europäischen Ländern sogar gut gefördert. Zu den Förderländern gehörten neben Deutschland und Italien auch Spanien. Investitionen für Anleger in solche Solarprojekte, oft Fonds, schienen dann über Jahre eine gesicherte Rendite abzuwerfen, das sogar mit staatlicher Unterstützung.. Gerade in „Sonnenländern wie Italien und Spanien (2000 Sonnenstunden im Jahr und mehr) ,sahen manche Anleger die Kasse schon klingeln.All diese Konzepte gingen aber nur solange auf, wie die zugesagte Einspeisevergütung nebst Förderung auch gezahlt wurde. Ist man dann in einer „Bananenrepublik wie Spanien und Italien, dann halten die sich eben nicht an die zugesagten Vergütungen“ Das gilt auch für die spanische Regierung, Dies machte den hoffnungsvollen Anlegern einen Strich durch die Rechnung, indem sie die Einspeisevergütungen und Förderungen für neue Energien radikal kürzte. Ähnliches gilt auch für Italien. In Spanien sogar rückwirkend zum 12. Juli 2013. Ein Schlag für Solarfonds, die in Spanien investiert hatten. Uns bekannte Fonds die davon betroffen sind, sind beispielsweise die Solarfonds Soles 20 und Soles 21 des Düsseldorfer Emissionshauses Voigt & Collegen, der MPC Solarpark von MPC Capital oder der Fonds WOC I von White Owl Capital. Tatsache ist, ds Anleger dieser Fonds auf absehbare Zeit weitgehend auf Ausschüttungen verzichten müssen. Gesamtprognosen über die weitere Entwicklung der Fonds können die Emissionshäuser derzeit kaum abgeben. Dazu hängt die Entwicklung der Fonds von zu vielen Unwägbarkeiten ab, u.a. auch von der spanischen Regierung. Die will die Einspeisevergütung alle drei Jahre an die Marktgegebenheiten anpassen, was dann auch eine weitere Kürzung der Vergütungen zur Folge haben kann. Keine guten Aussichten für Anleger in Solarfonds in Spanien.

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